Anas

Anas

„Das bin ich“

So sah es in meiner Heimat vor meiner Flucht aus:

Ich bin aus Syrien im März 2014 geflüchtet, als meine Heimatstadt vom IS besetzt wurde. Meine Söhne, bei meiner Flucht 4 Monate und 5 Jahre, habe ich nun seit 11 Monaten nicht mehr gesehen. Meine Frau ist im Krankenhaus in Syrien. Sie ist depressiv. Auch ich brauche Tabletten zur Beruhigung.

So fühle ich mich:

Ich bin sehr glücklich, hier zu sein. Ich möchte die Meinung der Menschen verändern, dass sie sich nicht vor dem Islam und uns Moslems fürchten. Wir sind keine Terroristen!
Ich war Englischlehrer, ich habe im Goethe-Institut studiert. Ich würde gerne mein Deutschstudium hier fortsetzen. Ich habe den Bachelor und würden gerne den Mastern machen. Dann könnte ich als Dolmetscher für arabische Menschen in Österreich oder Deutschland arbeiten.
Ich möchte die Menschen bilden und ihre Meinung und Ihr Herz öffnen.

 

Veröffentlicht von Thomas Peschel-Findeisen am 26.1.2015